Estadio do Dragao: 10 Tipps für Besucher der Heimstätte des FC Porto

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Estadio do Dragao

Das Estadio do Dragao wurde im Jahre 2003 eröffnet und ist die Heimstätte des FC Porto. Die Arena steht im Stadtzentrum Portos und fasst 50.025 Zuschauer. Wer einmal einen Trip zur Heimstätte des Champions-League-Siegers von 2001 machen will, sollte sich die folgenden zehn Tipps zu Gemüte führen.

1Bis hierhin sollte man es spätestens bis zum Anpfiff geschafft haben: Estadio do Dragao!

Anlässlich der 2004 stattfindenden WM begann man im Jahre 2000 mit dem Bau eines neuen Stadions. Drei Jahre später war das Projekt dann fertiggestellt, das Estadio do Dragao wurde am 16. November 2003 eröffnet. Das Dach der beeindruckenden Konstruktion erinnert an den Rückenpanzer eines Drachen, was den ins Deutsche übersetzten Namen „Drachenstadion“ erklärt.

2Gästeblock in der Bancada Norte

Auswärtsfans werden im Block 21 untergebracht, der zur Nordtribüne gehört. Für größere europäische Spiele wird das Kontingent erweitert, die Blöcke 22, 23 und 24 können in dem Fall von Auswärtsfahrern benutzt werden.

3Porto vor dem Estadio do Dragao

Die Stadt besaß bereits vor dem Bau der Arena ein großes Stadion, das Estadio de Antas. Hier fanden 51.211 Zuschauer Platz, jedoch wurde im Hinblick auf die EM entschieden, ein neues Bauwerk in Angriff zu nehmen. So zog der FC Porto 2004 in sein neues Stadion um und ließ das Estadio de Antas hinter sich. Im selben Jahr wurden die Abrissarbeiten durchgeführt, der Verein trug insgesamt 1002 Spiele in der Arena aus.

4Das Gespenst von Porto

Bei einem Champions-League-Spiel am 3. Oktober 2012 gab es einen merkwürdiger Schnappschuss, der in den portugiesischen Medien für Aufsehen sorgte: Ein Geist wurde beim Torjubel von James Rodriguez auf der Tribüne zwischen den Zuschauern abgelichtet. Dabei kann ein einfacher Gag mit Bearbeitungsprogrammen fast sicher ausgeschlossen werden. Das Bild wurde nämlich von Profifotograf Paulo Duarte geschossen, der für die bekannte Agentur AP arbeitet und den Schnappschuss auf seiner Seite hochlud. Ob es am Ende eine Montage, eine Luftspiegelung oder doch ein Geist war, bleibt wohl ungeklärt.

5Praca da Ribeira

Wer sich einer größeren Gruppe von Auswärtsfans anschließen will, wird meistens am Praca da Ribeira fündig. Der Platz ist ein beliebter Spot bei Anhängern von Gästeteams und liegt ziemlich zentral am Ufer des Flusses Douro. Hier kann man sich vor den Partien auch gut länger aufhalten.

6Mehr als nur ein Fußballstadion

Das Bauwerk erfüllt extrem viele Funktionen, ist nicht nur eine reine Spielstätte. Im Inneren befindet sich ein ganzes Einkaufszentrum sowie Kongressräume und Bars, die Zusammenkünfte ermöglichen. Zudem ist das Stadion ein beliebter Treffpunkt für Portos Nachtschwärmer. Die verschiedenen Attraktionen tragen zur Finanzierung des Estadio do Dragao bei.

7Beliebte Stadion-Tour

Die Arena-Führung ist eines der großen Highlights in Porto und eine beliebte Touristenattraktion. Für insgesamt 15 Euro kann man das Museum und das Stadion in allen Facetten bewundern. Eine Tour dauert circa 45 Minuten und wird bis um vier Uhr mittags alle halbe Stunde durchgeführt.

8Riesige Ultra-Fanbase

Der FC Porto hat gleich drei große Gruppierungen hinter sich: Die „Super Dragoes“, die „Colectivo Ultras 95“ und die „Bancada Sul“. Die Ultras sind dabei in der Arena verteilt, größte Ballungszentren sind die Nord-West-Ecke und die Südtribüne. Trotz über 10.000 Mitgliedern sind diese Gruppen relativ friedlich, Konflikte gibt es höchstens bei Derbys gegen die Lissabonner Klubs Sporting und Benfica.

9Für einen Absacker in die Innenstadt

Auch wenn das Stadion recht zentral liegt, gibt es in der näheren Umgebung kaum nennenswerte Kneipen. Auswärtsfans sollten sich für ein Bier am besten in die Nähe des Flusses Douro begeben. Gute Adressen sind die Bar O Neu Mercedes und Ryan’s Irish Pub.

10Kultur- und Badespaß in Porto

Auch abseits der Kneipen und Stadien hat Porto einiges zu bieten, vor allem Kultur-Liebhaber werden sich in der Stadt pudelwohl fühlen. Es gibt zahlreiche imposante Bauten wie die Kathedrale von Porto, den Palacio da Bolsa und die Ponte Dom Luis I. zu erkunden. Das Meer ist ebenfalls in Reichweite, man kann im Sommer also auch mal für eine Abkühlung an den Strand fahren.

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