Schmerzvolle Geistesblitze oder Fußballkultur?

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Fußballkultur

Fußball und Kultur verhält sich wie Tom und Jerry meinen die einen, die anderen sehen in den zwei Begriffen eher eine unabdingbare Verbindung wie zwischen Susi und Strolch. Fußball ist Kultur. Schließlich gibt es auch eine Deutsche Akademie für Fußballkultur. Die kürt auch dieses Jahr wieder den Fußballspruch des Jahres.

 
 

2015 gewann Sebastian Prödl – mit diesem treffenden Vergleich: „München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich wehtun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“ (Sebastian Prödl, damals Abwehrspieler von Werder Bremen vor dem Spiel bei Bayern München)

Auch für 2016 ist die Akademie noch am Sammeln. Über Einhundert Sprüche wurden bisher eingereicht – die Qualität schwankt von Fußballweisheit über Schenkelklopfer bis Langweiler.

Sprachkritiker Jürgen Roth befindet: „Fußball ist humorresistent. Dieses aufgeblähte Universum Fußball verträgt keine Ironisierung.“

Doch was wäre Fußball ohne Andi Möllers „Madrid oder Mailand Hauptsache Italien oder Andreas Herzogs „Ab der 60. Minute wird Fußball erst richtig schön. Aber da bin ich immer schon unter der Dusche“. Wenn ihr mit abstimmt, dann haltet es doch mit Dieter Hoeneß: „Wir müssen jetzt erst mal nachdenken. Nachdenken bedeutet, dass man über alles Mögliche nachdenkt.“

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