So wirkt sich der DFB-Pokal auf die Europa-League-Startplätze aus

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Olympiastadion Berlin

Das DFB Pokalfinale steht seit heute Abend fest. Eintracht Frankfurt zieht zum zweiten Mal in Folge in das DFB-Pokalfinale ein und trifft am 19. Mai im Berliner Olympiastadion auf den FC Bayern München. Für etwas Verwirrung sorgt seit einigen Jahren die Frage, ob sich der DFB-Pokalfinalist auch bei einer Niederlage für den Europapokal qualifizieren kann?

Pokalsieger für die Europa League qualifiziert

Früher hätte ein Pokalfinale für die Eintracht gegen Bayern München auch bei einer Niederlage und unabhängig von der eigenen Tabellensituation die sichere Teilnahme am internationalen Wettbewerb bedeutet – mittlerweile ist die Sachlage eine andere. Klar ist: Der Deutsche Pokalsieger qualifiziert sich für die Teilnahme an der Europa League – er wäre automatisch für die Gruppenphase gesetzt.

Unterliegt allerdings eine Mannschaft im Finale gegen ein Team, welches durch die Liga schon für die Champions- oder Europa League qualifiziert ist, erhält das unterlegene Team seit 2014 keinen internationalen Startplatz mehr. Die letzte Mannschaft die von der „Nachrücker-Regelung“ profitierte war 2013 der VfB Stuttgart. Als Tabellenzwölfter spielten die Schwaben nach der Pokalniederlage gegen Bayern München in der Europa League.

Aktuelle Konstellation: Frankfurt (fast) sicher in Europa

Aber auch ohne die „Nachrücker-Regelung“ ist Frankfurt fast sicher im Europapokal. Bayern München ist bereits Deutscher Meister und für die Champions League qualifiziert. Eintracht Frankfurt kämpft noch um die internationalen Plätze. Sollte der FCB den DFB-Pokal gewinnen, würde der Tabellensiebte der Bundesliga ins internationale Geschäft nachrücken. Aktuell liegt dort die Eintracht knapp hinter Hoffenheim und Leipzig. Mit sechs Punkten Rückstand folgt Gladbach auf Rang acht, sodass ein Pokalsieg der Bayern für Frankfurt wohl der sichere Einzug in die Europa League bedeutet. Sofern die SGE den Pott holt wäre die Qualifikation sowieso gesichert.

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